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Immobilien – weiterhin eine gute Investition (3. Januar 2018)

Der Chefanlagestratege für Immobilien bei Fidelity International, Neil Cable, geht davon aus, dass Immobilien auch im neuen Jahr ein gutes Investment bleiben. Jedoch sollte man drei Dinge beachten:

Zwar erreichen britische Immobilien derzeit hohe Renditen, jedoch birgt der Brexit hohe Risiken. In der Vergangenheit bereits zeigte der britische Immobilienmarkt diverse Anomalien. Dennoch arbeitet momentan noch die Zeit für die Anleger, da sich der Brexit offensichtlich in Zeitlupe vollzieht. So erklären sich auch die derzeit noch hohen Renditen. Jedoch ist eine genaue Beobachtung des Marktes unerlässlich.

Generell sollte man sog. Spitzenimmobilien mit langen Mietverträgen meiden, da diese teurer wie nie zuvor sind und die Renditen ein historisches Tief von 3 % und darunter aufweisen. Es hat sich an vielen Premium-Märkten eine eindeutige Preisblase gebildet.
Ein besseres Risiko-Renditeprofil erwirtschaftet sich derzeit außerhalb dieser Premiummärkte.

Auch kann eine zu große Diversifizierung in einigen Anlageklassen unerwünschte Folgen haben. Auch wenn grundsätzlich eine Streuung des Risikos positiv ist, so können sich jedoch unnötige Belastungen durch Engagements an wenig liquiden Märkten und womöglich in unterschiedlichen Währungen auftreten.

BGH-Rechtsprechung: Mieterrechte haben Vorrang (3. Januar 2018)

In einem aktuellen Urteil stellt der Bundesgerichtshof (BGH) eindeutig klar, dass Immobilieneigentümer „keinen uneingeschränkten Anspruch auf Gewinnoptimierung“ haben. Den sicherlich berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Vermieter stehen jedoch auch die durch die Verfassung geschützten Mieterrechte gegenüber.

Dieses Urteil (BGH, Az. VIII ZR 243/16, Urteil vom 27.09.2017) ist eindeutig richtungsweisend in der Mietrechtsprechung. In dem verhandelten Fall ging es um ein Wohnungsunternehmen, dass den Mietern eines Miethauses gekündigt hatte, um ein daneben liegendes Gewerbeobjekt durch Abriss des Miethauses zu erweitern.
Dieses wollten die Mieter nicht akzeptieren, woraufhin das Wohnungsunternehmen Räumungsklage einreichte. Der BGH hat die Räumungsklage abgelehnt.

Der BGH begründete, dass auch Mieter durch die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes geschützt sind. Reine Gewinnabsichten des Vermieters würden eine Kündigung der Mietverhältnisse nicht rechtfertigen. Selbstverständlich müssen Gerichte die Interessen beider Seiten sorgfältig prüfen, jedoch müsse die Existenz (hier des Gewerbebetriebes) tatsächlich bedroht sein. In diesem Fall hatte der Unternehmer nur allgemeine Begründungen abgegeben und nicht konkret aufgezeigt, dass sein Unternehmen nur durch die Erweiterung des Gebäudes existenziell gesichert werden kann.

Ebenso wie bei Eigenbedarfskündigungen bedarf es auch hier eindeutiger, stichhaltiger und belegbarer Begründungen für die Kündigung eines Mietverhältnisses.

Kohlenmonoxid – Gefahr durch Kamin und Heizung (24. Mai 2017)

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruch- und geschmackloses unsichtbares Gas, das aus nicht einwandfrei funktionierenden Heizungen oder Kaminen schnell austritt – eine tödliche Gefahr für die Bewohner. Trotz entsprechender Verordnungen und TÜV-Zertifizierungen können Kamine und Heizthermen zur Gefahr werden. Insbesondere bei nachlassender Heizleistung sollte dringend ein Experte gerufen werden.
Durch regelmäßige Wartung der Feuerstellen könnten viele Unglücke vermieten werden.

Der Schornsteinfeger prüft z.B. regelmäßig, ob der Schornstein nicht durch ein Vogelnest oder feuchtes Blattwerk verstopft ist. Der Heizungsfachmann sollte eine jährliche Inspektion der Heizung vornehmen, bei der die Funktion des Heizkessels genau überprüft wird. Wer einen Kamin einbaut oder Kaminofen aufstellt oder übernimmt, sollte sich eine genaue Einweisung vom Kaminbauer für einen sicheren Gebrauch geben lassen.

Kohlenmonoxid entsteht, wenn die Brennstoffe wie Kohle, Holz oder Gas nicht vollständig verbrennen. Es ist nicht merken und besonders im Schlaf extrem gefährlich. Bei typischen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen ist sofort das Fenster weit zu öffnen und der Raum zu verlassen.
Empfehlenswert ist sicherlich ein spezieller CO-Warner, ähnlich wie die heute überall verbauten Rauchmelder. Die Geräte sollten nach DIN EN 50291-1 zertifiziert sein und sind bereits für € 30,– im Fachhandel erhältlich.

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